Unser Bürgerprojekt bei den Stadtwerken Bochum „Basketball – mehr als nur ein Sport“

Der Förderverein der VfL AstroStars Bochum beteiligt sich bei den Bügerprojekten der Stadtwerke Bochum. Gebt Eure Herzen für das Projekt des Fördervereins https://www.stadtwerke-...

VfL SparkassenStars erhalten ProB-Lizenz ohne Auflagen

Erfreuliche Nachrichten gab es am Freitag aus der Zentrale der 2. Barmer Basketballbundesliga in Köln. Die VfL SparkassenStars Bochum haben die Lizenz für die ProB ohne Bedingungen und Aufla...

Basketballturnier der Bochumer Grundschulen 2019

Basketballturnier der Bochumer Grundschulen 2019Wie bereits im letzten Jahr haben die VfL AstroStars zusammen mit der Stadt Bochum und der Sparkasse Bochum wieder das Basketballturnier der Bochumer Gr...

Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft U14-weiblich - nach aufopferungsvollem Einsatz denkbar knapp die Endrunde verpasst

Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft U14-weiblich - nach aufopferungsvollem Einsatz denkbar knapp die Endrunde verpasst Am vergangenen Samstag und Sonntag richteten wir Astrostars die Zwischenru...

USB-HuiBo Ostercamp 2019 wieder mit vollem Erfolg

USB-HuiBo Ostercamp 2019 wieder mit vollem ErfolgAuch in diesem Jahr wurde mit Unterstützung von USB und seinem Kinderclub HuiBo in den Osterferien ein Basketball- als auch ein Cheerleadercamp (e...

Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft U14-Mädchen am 4. und 5. Mai in Bochum

Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft U14-weiblich am 4. und 5. Mai in Bochum Als diesjähriger Westdeutscher Meister haben Die AstroStars die Ehre und Freude, die Zwischenrunde zur deutschen...

Osterturnier Wien 2019 - 945 km zum Spiel oder everywhere we go

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Neuer Trainingsplan ab dem 13.5. bis zu den Sommerferien

Bodenerneuerung in der Rundsporthalle Die Rundsporthalle ist ab dem 09.05. bis zu den großen Ferien wegen Bodenerneuerung für den Trainingsbetrieb gesperrt. Es wird für das Jugendtrai...

Lehrer- und Trainerfortbildung am 15.6.2019 in der Maria-Sibylla-Merian Schule

Die VfL AstroStars Bochum veranstalten Fortbildungslehrgänge für Kinderbasketball im Rahmen der Stadtwerke Basketballakademie zusammen mit den Stadtwerken Bochum. Angesprochen werden sollen ...

Astroladies holen die Meisterschaft nach Bochum

Herner TC - AstroStars Bochum 43:92 (4:28; 21:23; 9:19; 9:22) Nachdem sich Rhöndorf am Tag zuvor mit einem 6-Punkte-Erfolg die Tabellenführung am letzten Spieltag in der Regionalliga zur&uu...

Osterturnier Wien 2019 - 945 km zum Spiel oder everywhere we go

News / Aktuelles

945 km zum Spiel oder everywhere we go
Theoretisch kann man natürlich die Frage stellen, warum man 945 km von Bochum nach Wien reisen muss, um Basketball zu spielen. „Schlimmstenfalls“ gegen NB Oberhausen, BG Bonn, Rhöndorf…oder andere alte Bekannte aus der heimischen Liga.
Die sieben AstroTeams, die dieses Jahr die Reise auf sich genommen haben, konnten die Frage bereits am Ende des ersten Spieltages definitiv überzeugend beantworten. Es ist ein tolles Erlebnis, wenn sich alle sieben Teams um 20.30 Uhr nach einem anstrengenden Tag wieder „Auf der Schmelz“ treffen. Eines, die U16.1m, in der Halle und die anderen sechs (U16.1w, U16.2w, U14.1w, U14.2m, U12.1 und U12.2m) auf der Tribüne, auf der sich auch Rosenheimer befunden haben sollen. Die Jungs der U16 haben zu siebt gegen einen starken Gegner ein tolles Spiel abgeliefert und die anderen Teams haben die Tribüne gerockt. Wer wusste denn vorher schon, dass die Mädels der U16 so Party „mit dem Ausrufezeichen“ machen können, dass Eltern in spontanen Aktionen Plakate basteln oder dass Felix Engel auch auf den Rängen ein Teamleader ist? Die U16-Jungs haben es den Fans mit einer kämpferischen Leistung gedankt, die sogar mit dem Sieg belohnt worden wäre, wenn Vincent Riederichs Buzzerbeater am Ende der ersten Hälfte (näher an der Mittelinie als an der Dreierilinie) gezählt hätte.
Und es gibt sogar noch mehr Gründe zum Speeddating für Basketballteams nach Österreich zu reisen…sportliche und andere. Die sportliche Begegnung mit Topteams der eigenen Altersklasse ist bestenfalls eine willkommene Herausforderung, aber in jedem Fall interessant und ungewohnt. Was in der Altersklasse U12m schon so alles möglich ist, ist für Trainer und Spieler gleichermaßen spannend. Darüber hinaus steht man eben mal nicht nur neben Opladen und Bonn auf dem Feld, sondern auch gegen Teams aus unterschiedlichen europäischen Ländern und denen der erfolgreichen BBL-Nachwuchsprogramme.
Diese lebendige Großstadt, die ja außerhalb der Karwoche keine europäische Pilgerstädte für Basketballfans ist, in der Turnierwoche zu erleben ist ein weiteres Highlight. Überall sind - auch um 8 Uhr morgens - Gruppen von Kindern und Jugendlichen in Teamhoodies unterwegs, sieht man Coaches, die ihre mitunter singenden Teams zu diversen Hallen lotsen, von denen eine sogar auf einem Schiff auf der Donau liegt. 511 Teams mit über 5000 Aktiven aus 16 Nationen waren es 2019. Das hat schon einen internationalen, leicht olympischen Charakter. „Olalala, il est grand le 16.“ Hieß es auf der Tribüne als die U12.1 sich gegen ein belgisches Team zum Sprungball aufstellte.
Natürlich ist nicht alles rosa-pink mit Feenstaub, nur weil das Turnier in einer Weltstadt stattfindet. Für einige Teams waren die Spiele eine erhebliche sportliche Herausforderung. Da steigt schon mal der Puls bei Trainern und Spielern. Dazu kommt, dass wenn der Slogan „Nie ohne mein Team" plötzlich Realität wird, auch kleine Spannungen nicht ausbleiben. Demgegenüber stehen aber all die ganz besonderen Wienmomente beim Tretbootfahren mit den Coaches, beim Shoppen mit den Mädels, beim Futtern auf dem Naschmarkt, beim Spielen gegen Teams, die eine andere Sprache sprechen, beim Zuschauen bei absoluten Topteams der eigenen Altersklasse. Wenn das Wetter wie in diesem Jahr auch noch das Sahnehäubchen draufsetzt, um so schöner.
Wie ist es sportlich gelaufen? Wichtige Erfahrungen dürften ausnahmslos alle gesammelt haben. Die U12-Teams und die U14.2m haben gegen starke Gegner gelernt. Die U12.2 dürfte leider nur im ersten Spiel am Sieg schnuppern (mit 6 verloren), die U12.1 hat ein Mal gewinnen können. Die U14.2 konnte in der Vorrunde sogar drei Siege einfahren, was den dritten Platz in der Gruppe eingebracht hat. In der anschließenden Low-Runde konnte die zweite Mannschaft der Telekom Baskets 50:37 geschlagen werden.
Die U16.2w hatte eine sehr schwere Gruppe erwischt und ausnahmslos gegen starke Gegnerinnen gespielt. Dennoch gab es aber auch besondere Momente. So hat das Team tollen Support durch eine „spontane Fanfreundschaft“ mit einem Team aus Jena erfahren. Besonders schade, dass Lara sich verletzt hat. Gute Besserung nochmals! Sei bald zurück auf dem Feld.
Die U16.1m hat aufgrund des zahlenmäßig kleinen Kaders und zusätzlichem Verletzungspech auch eine starke kämpferische Leistung abrufen und sich durchbeißen müssen. Coach Martin Potjans würde aber wohl nicht zögern, wieder die Reise mit den Jungs auf sich nehmen. Trotz der „Massentrainerhaltung“ auf 10 (?) Quadratmeter im Schlafraum.
Die U14.1w konnte den zweiten Platz in ihrer Gruppe erreichen und ist nach großem Kampf gegen den späteren belgischen Turniersieger Centre Gaume im Achtelfinale ausgeschieden (40:44). Die knappste Partie für die Belgierinnen, die auch das Finale deutlich gewinnen konnten. Die Coaches waren dennoch zufrieden, war das Turnier doch eine perfekte Vorbereitung auf die Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft am 4. und 5. Mai in Bochum (Sporthalle Lohring).
Die U16.1w unterstützt von Zoe Perlick von unserem neuen WNBL-Partnerverein TSV Hagen konnte den großen Coup landen und das Turnier gewinnen. In einem vom Kampf geprägten Finale setzte sich das Team in der Stadthalle gegen die Oberwart Gunners aus Wien mit 53:40 durch – erneut energisch angefeuert von den anderen Teams der VfL AstroStars und den mitgereisten Eltern. Die Mannschaft ist eins von wenigen deutschen Siegerteams. GANZ herzlicher Dank von den Mädchen an die anderen Teams, die unter anderem unermüdlich „Everywhere we go, people want to know, who we are, so we tell them, we are the ballers, the VfL ballers“ angestimmt haben.
Die ganze Woche über waren die Wienfahrer mit der Heimat eng verbunden. „Livestreams" zu den zu Hause mitfiebernden Eltern wurden sogar in Besprechungen heimlich mitverfolgt. Andere nutzten Gartenarbeit zum Abbau der Spannung beim verfolgen des Tickers in der KO-Runde. Da gesellten sich dann sogar die Nachbarn (um 8.30 Uhr !) dazu.
Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet somit ganz klar: „Man muss natürlich nicht, aber es lohnt sich.“ Um den AstroKids diese Erfahrung zu ermöglichen, tauschen Trainer und einige betreuende Eltern das Bett gegen die Isomatte und nächtigen in Klassenräumen. Von meiner Ferienwohnung aus betrachtet geradezu heroisch. ;-) VIELEN HERZLICHEN DANK AN ALLE BETREUER!!!!

 

 

 

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