Marco Buljevic kommt, Alexander Angerer bleibt, Abschied von Clay Wilson und Artem Shelukha

Die VfL SparkassenStars Bochum haben die ersten Personalentscheidungen für die Spielzeit 2017/2018 getroffen. Vom Ligarivalen FC Schalke 04 wechselt der 30-jährige Flügelspieler Marco ...

We are the WEST CARBON BASKETS 2017/18 - JBBL wir kommen

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Anmeldestart Stadtwerke Summercamp 2017 – Gary Johnson übernimmt Campleitung

Vom 21.08. bis zum 25.08. richten Stadtwerke Bochum und VfL Astrostars wieder das beliebte Basketball Summercamp aus. Fünf Tage wird von 10 bis 16 Uhr ein abwechslungsreiches Programm rund um den...

Basketballstandort Bochum mit guter Perspektive - Bundesligist heisst künftig SparkassenStars

Die Sparkasse Bochum hat ihr Engagement bei dem VfL AstroStars Bochum, wie vom Vorstandsvorsitzenden Volker Goldmann im Rahmen des Play-Off Halbfinales angekündigt, deutlich ausgeweitet und wird ...

VfL AstroStars Bochum erhalten ProB-Lizenz ohne Auflagen

Erfreuliche Post gab es für die VfL AstroStars Bochum aus dem Ligabüro in Köln. Der Bochumer Bundesligist hat wie erwartet die Lizenz für die Spielzeit 2017/2018 ohne Auf...

Saisonabschluss ein voller Erfolg

Zum ersten Mal hatten die VfL AstroStars Bochum zum Saisonabschluss in die Bochumer Rundsporthalle geladen und über 350 Fans feierten zusammen mit den Spielern und Verantwortlich eine herausragen...

Gary Johnson wird Bochumer Headcoach – Cham Korbi wird Teammanager - Felix Engel verlängert für 2 Jahre – Davon Roberts bleibt ein AstroStar

Die ersten Personalentscheidungen für die kommende Spielzeit in der Pro B sind gefallen. Neuer Headcoach der Bochumer Basketballer wird Gary Lee Johnson. Der 34-jährige tauscht damit seinen ...

We are the WEST CARBON BASKETS 2017/18 - JBBL wir kommen

News / Aktuelles

Es laufen die letzten Sekunden im Spiel gegen die Young Gladiators aus Trier. Wir führen mit inzwischen 12 Punkten, doch ich bin immer noch im Tunnel, versuche fokussiert zu bleiben. Erst als die Sirene und ihr schriller Laut ertönt, strecke ich beide Hände in die Luft, balle meine Fäuste so stark, dass meine Knöchel weiß hervortreten. Ein wilder Mix aus Gefühlen ist im Anflug. Da ist erstmal die Erleichterung, Druck der abfällt. Direkt gefolgt von einer Ekstase der Freude, Brüderlichkeit in den Umarmungen und dem am längsten anhaltendem Gefühl: Stolz. Wir, die Carbon Baskets spielen in der Saison 2017/18 in der Jugendbasketballbundesliga (JBBL).

Die Vorbereitung auf diese Unternehmung begann direkt im Anschluss nach der verpassten Qualifikation im vorherigen Jahr. Genauer gesagt schon in dem Moment als wir die Abschlussbesprechung in der Kabine hielten. „In diesem Moment sieht es für euch vielleicht nicht wie ein Erfolg aus, doch jeder von euch hat in dieser Saison und während dieses Turniers etwas sehr Wichtiges mitgenommen.“, waren damals die Worte, die durch die Kabine gesprochen wurden. Genau in diesem Moment war es vielleicht schwierig zu verstehen, was damit gemeint war. Die Spieler haben die Tragweite dieser Erkenntnis noch nicht gänzlich begriffen gehabt. Spätestens nach diesem Wochenende wussten sie wozu es gut war.

Dennoch bis zur Qualifikationsrunde 2017 war noch ein weiter Weg. Wir stellten uns die Frage: Was für eine Perspektive können wir unseren Spielern bieten? Aus welchen Fehlern können wir aus der vorherigen Saison lernen?

Die Antworten dieser Fragen lauteten: Wir werden mit der U16 in der Herrenkreisliga antreten, damit wir gegen körperlich stärkere Gegner spielen lernen. Wir wollen gegen die Bunker-Zone der Altherren unsere Passqualität und unsere Wurfqualitäten jenseits der 6,75-Linie verbessern. Und vor allen Dingen wollten wir nicht das Gefühl eines reinen Trainingskaders vermitteln, sondern schon früh anfangen mit den Carbons zu spielen. Damit wir uns optimal auf diese Herausforderung vorbereiten konnten, wurde eine zusätzliche Krafteinheit nach unserem Teamtraining am Freitag installiert.

Ein anderes Ziel war es die Regionalliga in der U16 zu dominieren und am Ende Erstplatzierter zu werden.

Außerdem wollten wir mit den Jungs vor dem 10./11.06.2017 selbst ein Turnier ausrichten oder an einem teilnehmen.

All diese Ziele haben viel Energie, Zeit und Planung in Anspruch genommen, aber wie ein großes Puzzle haben sich die Teile mit der Zeit ineinandergefügt. Natürlich gab es auch Rückschläge vor und während der Saison. Manche Spieler haben das Carbon-Team verlassen, andere haben ans Aufhören gedacht und wieder andere sollten von anderen Teams abgeworben werden. Ein harter Kern blieb zusammen und sich selbst treu. Dann kam unser Wochenende.

Freitagnachmittag verließen drei Busse mit 15 Spielern, einem Trainer und zwei engagierten Eltern aus Bochum die Rundsporthalle gen Langen.

Nach einem guten Abendessen und einer angenehmen Nacht verließen wir das Hotel in Richtung Halle. Der erste Gegner hieß DJK Nieder-Olm. Jener Konkurrent, der uns vergangenes Jahr die Qualifikation im Dreiervergleich gekostet hatte. Doch bevor die Partie losging, hatten die Eltern noch eine ganz spezielle Video-Botschaft an die Spieler. Mit Glückwünschen, motivierenden Tanz- oder Poolpartyeinlagen zollten eben jene Familienmitglieder und Freunde den Spielern Respekt dafür, was sie bis hierhin alles geleistet hatten.

Als um 12:45 Uhr Tip-Off war, wurde schnell klar, dass hier eine Mannschaft gegen einen herausragenden Einzelspieler spielt. Der Guard erzielte in der ersten Halbzeit 20 von 33 Punkten. Gabriel und Aaron, waren auf unserer Seite die, die offensiv dagegenhielt. Wir mussten etwas ändern und wollten den Ball aus den Händen der Nummer Sechs wissen. Felix nahm sich dieser defensiven Herausforderung als erster im Verbund von den anderen vier Spielern an. So konnten wir einen sieben Punkte Rückstand zur Halbzeit, in einen acht Punkte Sieg verwandeln.

Im zweiten Spiel war gegen die BIS Baskets aus Speyer nichts zu holen. Sie waren mit Abstand das beste Team dieser Qualifikation und gewannen dabei jedes Spiel mit mindestens 20 Punkten Unterschied. Dabei kamen auch wir unter die Räder.

Die Ausgangslage am nächsten Tag war identisch mit der im vergangenen: Du schlägst den vermeintlichst schwächsten Gegner und verlierst gegen den späteren Turniersieger. Jetzt musst Du am nächsten Tag das erste Spiel gegen den Gastgeber gewinnen und das letzte Spiel auch, um den Dreiervergleich zu umgehen. Eine Situation war dieses Jahr jedoch anders. Yannik Rupprecht, unser Co-Trainer musste sich am Samstag noch selbst auf einer Qualifikation mit der U14 behaupten. Sonntag war der energiegeladene und hochemotionale Coach wieder mit an der Seitenlinie.

Im Spiel gegen Langen waren beide Teams auf Augenhöhe. Basketball ist ein Spiel der Läufe und so kam es, dass wir den ersten für uns hatten und danach Langen am Drücker war. Doch 22 Punkte im finalen Abschnitt bescherten uns den Sieg und somit eine hervorragende Ausgangslage für unser letztes Spiel des Turniers.

Dieses Jahr sollte es kein Fragezeichen hinter dem vierten Spiel geben. Die Begegnung war zwar bis zur 30 Minute ausgeglichen, aber dieses Mal haben wir jeden Anflug von Hoffnung, Trier könne dieses Spiel noch drehen, im Keim erstickt. Sinnbildlich dafür eine Aktion von Luis in der er in den letzten Sekunden der ersten Halbzeit den Ball verliert. Er sprintet hinterher, ein Carbonspieler und der 2,05 große Trierer Center folgen. Zuerst wird der scheinbar freier Layup noch gestört und danach schnappt sich Luis den Ball vor dem Hühnen aus Trier. Jeder hat für jeden gekämpft, jeder hat verstanden worum es in diesem Spiel ging. Auch oder gerade, weil man im Vorjahr eine so bittere Niederlage hinnehmen musste. Die Jungs wussten wie sich diese Situation anfühlt, in der sie gerade sind. Sie kannten die Gefühle, die auf sie nachher in der Kabine warten würden, wenn sie jetzt nicht alles auf dem Feld lassen. Am Ende konnte man hinter dieses Spiel ein Ausrufezeichen setzen.

Stolz. Es ist jetzt immer noch das Gefühl was den Tag bestimmt. Stolz auf jeden einzelnen dieser Spieler. Stolz darauf, dass sie sich das Recht in der JBBL zu spielen verdient haben. Stolz darauf, dass jeder gesehen hat wozu man imstande sein kann, wenn man ein gemeinsames Ziel hat. Wenn man an etwas glaubt. Wenn man dafür jeden Tag hart arbeitet. Wenn man vertraut und wenn man dabei geduldig bleibt.

Für Carbon spielten:

Aaron Erlenbruch (DJK Nieder-Olm 13 / BIS Baskets Speyer 0 / TV 1862 Langen 14 / Young Gladiators Trier 13)

Felix Krall (6 / 15 / 7 / 7)

Gabriel Zuczkowski (32 / 5 / 27 / 18),

Jakob Finkeldey (0 / dnp / 0 / dnp),

Luis Tomao (8 / 4 / 2 / 11)

Nils Kuhfuss (0 / 3 / 1 / 7)

Noel Guenat (dnp / 4 / 0 / 0)

Phil Kuhfuss (0 / 0 / dnp / 0)

Tim Müller (dnp / 3 / dnp / dnp)

Nils Kettling (0 / 0 / dnp / dnp)

Xalis Öztürk (0 / 2 / 0 / 8)

Ben Böther (3 / 0 / 6 / 2)

Danielius Brazdeikis (dnp / 0 / dnp / dnp)

Laurits Wilke (dnp / dnp / dnp / dnp)

Alexandros Garipis (dnp / dnp / dnp / dnp)

von Felix Engel
 
            
  
 
 
                          
 
 
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