Derby am Sonntag gegen Iserlohn

Das nächste Derby steht bereits am Sonntag in der Bochumer Rundsporthalle an, wenn um 17.00 Uhr die Partie der VfL SparkassenStars Bochum gegen die Iserlohn Kangaroos angeworfen wird. Die Bochum...

SparkassenStars holen Auswärtssieg in Bernau

Die VfL SparkassenStars Bochum haben die Punkte von der weiten Auswärtsfahrt nach Bernau mit in das Ruhrgebiet gebracht. Bei der heimischen LOK setzte sich das Team angeführt vom überra...

WNBL: Erstes Heimspiel gegen Aufsteiger BBC Osnabrück

WNBL: Erstes Heimspiel gegen Aufsteiger BBC Osnabrück Für die WNBL steht das erste Heimspiel der Saison an. Erneut geht es gegen Osnabrück, diesmal gegen den einzigen Aufsteiger der Li...

VfL SparkassenStars Bochum verpflichten Craig Osaikhwuwuomwan

Die VfL SparkassenStars Bochum haben ihren Kader in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf den großen Positionen mit dem Niederländer Craig Osaikhwuwuomwan verstärkt. Der 2,11m gro&sz...

SparkassenStars zu Gast in Bernau

Die erste weite Auswärtsfahrt wartet am Wochenende auf die VfL SparkassenStars Bochum, wenn in der Erich-Wünsch-Halle in Bernau am Samstag um 19.00 Uhr das Gastspiel angeworfen wird. Mit de...

SparkassenStars gewinnen Westfalenderby

Die VfL SparkassenStars Bochum haben das Westfalenderby gegen die WWU Baskets Münster mit 87:77 für sich entschieden. Vor trotz Länderspiel, Grillwetter und Herbstferien beachtlichen 80...

Knappe Niederlage der AstroLadies im Derby gegen Recklinghausen

Am dritten Spieltag war mit den Citybaskets Recklinghausen, der Zweitligaabsteiger der letztjährigen Saison, zu Gast in der Sporthalle der Maria Sybilla Merian-Gesamtschule. Die Citybaskets haben...

Zwei Mädels der VfL AstroStars beim Bundesjugendlager des DBB

Jojo und Nina beim Bundesjugendlager des DBB Beim diesjährigen Bundesjugendlager des Deutschen Basketball Bundes waren die VfL AstroStars mit Nina Suveyzdis und Johanna „Jojo“ Moosha...

WIEN 2018…..follow the white rabbit

News / Aktuelles

In der ersten Osterferienwoche machten sich 29 Spielerinnen und Spieler der U14.1m, U14.1w und U14.2w mit sechs Coaches auf den Weg nach Wien zum größten europäischen Jugendbasketballturnier. An diesem Turnier nehmen mehr als 400 Teams mit über 5.000 Jugendlichen aus 21 Nationen in den Altersklassen von U12 bis U22 teil. Die Unterkünfte in Wiener Schulen und die Sporthallen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Zentraler Punkt des Events ist die Wiener Stadthalle.

Montag früh starteten wir vom Düsseldorfer Flughafen mit Austrian Airlines (no kangaroos) in eine Woche voller Abenteuer. Nach der Ankunft und einem unseriösen 256,-€-Angebot für einen Bustransfer ging es per überfüllter Bahn zum Einchecken in die Stadthalle und im Anschluss zu unserem Basislager, der Schule in der Kandlgasse. 2,5 Klassenzimmer wurden gefüllt mit Luftmatratzen, Schlafsäcken, Sportsachen und Koffern. Beim Schnitzelwirt feierten wir danach gemeinsam den ersten Tag mit Wiener Schnitzeln in Tellergröße.

Unser gesamtes Team wurde von der Wiener FFO (Federal Foundation Organisation) begrüßt, die uns in die hiesigen Umgangsformen einwies („ich müsste nicht, ich muss“). 😉

Abends dann die große Turniereröffnungsfeier in der Wiener Stadthalle inklusive Flaggenparade der 21 teilnehmenden Nationen. Ein leicht olympisches Gefühl überkam uns alle, welches durch den Zwangs-Wiener Walzer aller Mannschaftskapitäne gleich mit sehr viel Spaß umwickelt wurde. Nele, Helli und Leo träumen wahrscheinlich heute noch davon.

Am Dienstag begann dann das Turnier für alle drei Teams:

U.14.1m:

Unsere Jungs mussten in einer Gruppe mit fünf Teams an den Start. Das erste Spiel am frühen Dienstagmorgen gewannen wir kampflos, da der italienische Gegner aus Muggia an der verkehrten Halle auftauchte. Schade um die frühen Stunden fürs Team aber auch für die Eltern und Mädels, die für den Support mitgekommen waren. Die ersten zwei Punkte auf dem Haben-Konto verleiteten die anderen Coaches zu dem Spruch: „Yannick, noch zweimal Nichtantreten und Du bist in den Playoffs. Auch das ist eine Form von Buzzerbeater.“

Beim zweiten Spiel gegen USV Halle konnten die Jungs dann zeigen, was sie drauf hatten, und man gewann mit 60:26. Das dritte Spiel am Mittwoch ging dann gegen den Topfavoriten der Gruppe Porsche Ludwigsburg. Unser Team hielt lange Zeit dagegen und den Rückstand in Grenzen. Da am selben Tag noch das entscheidende Spiel gegen Niederbayern anstand, wurden zum Ende hin die Kräfte geschont und so kam die deutliche Niederlage von 33:80 zu Stande. Leider konnte auch das letzte Spiel gegen das aus mehreren bayerischen Mannschaften zusammengestellte Team Niederbayern nicht gewonnen werden und durch den dadurch erspielten 3. Gruppenplatz kamen wir in die Playdowns. Zum Ende des Turniers spielte unsere U14.1m dann ausgerechnet gegen Schalke und Bergische Löwen. Begegnungen für die man nicht unbedingt nach Wien fahren muss. Die deutliche Niederlage gegen Schalke verlangte dann im Abschlussspiel gegen die Bergischen Löwen nach Wiedergutmachung. Beide Teams wurden von der Tribüne laut supported bis die Halle wackelte. In einem spannenden Spiel gewannen unsere Jungs nach Verlängerung mit 2 Punkten und schlossen das Turnier mit einem Erfolg ab.

U14.1w:

Wir hatten objektiv mit dem aktuellen deutschen Ostmeister TuS Lichterfelde Berlin und dem zigfachen ungarischen Meister und mehrfachen Turniersieger BEAC Budapest die stärkste Vorrundengruppe erwischt. Zwar kamen auch die besten Gruppendritten in die Playoffs, hierzu hätten aber nur sehr knappe Niederlagen gereicht. Nach dem relativ leichten Auftaktsieg gegen Inviniti Bayreuth (77:9) trafen wir auf BEAC, die zunächst Lichterfelde mit 30 Punkten Differenz besiegt hatten. Die Mädels stellten sich auf ganz besondere Art und Weise auf dieses Spiel ein und flochten alle mit Hilfe von Alex ihre „Kampfzöpfe“. Wir Coaches überlegten uns einen Gameplan und entschieden uns für eine mutige Spielweise. Nach dem Motto „wir haben keine Chance, aber wir nutzen sie.“, beschlossen wir die Ungarinnen anzupressen und mit gleicher Intensität und Härte zu spielen. Von Beginn an wurde es ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams kämpften um jeden Ball und es gelang uns durch unsere Ganzfeldpresse und Überlegenheit am Brett den Gegner zu überraschen. Am Ende verloren wir mit einem Punkt Differenz durch einen mehr als „unglücklichen“ Pfiff eine Minute vor Schluss gegen uns (unsportliches Foul). Trotzdem war dies sicher eines der besten Spiele unseres jungen Teams. Am Folgetag ein ähnlich intensives Spiel gegen den Ostdeutschenmeister, das wir trotz Aufholjagd in der Schlussphase mit drei Punkten verloren. Durch die unerwartet knappen Niederlagen kamen die Mädels als beste Gruppendritte ins Achtelfinale. Im „6-Uhr-Aufstehen-Frühstück-unterwegs-8-Uhr-Good-Morning-Game“ gegen den hessischen Landesmeister aus Roßdorf holten die Mädels am nächsten Tag noch einmal alles aus sich heraus und gewannen ungefährdet mit 10 Punkten Vorsprung. Danach bereits um 13.00 Uhr das Viertelfinale, ausgerechnet erneut gegen BEAC Budapest. Das erste Viertel konnten wir wieder ausgeglichen gestalten, dann war der Akku leer und wir konnten in Aggressivität und Intensität nicht mehr gegenhalten. Am Ende stand es 55:26 gegen den späteren Turniersieger. Ein super Ergebnis bei unserer ersten Turnierteilnahme und Mädels sowie Coaches haben viel gelernt und viel Spaß gehabt.

U14.2w:

Unsere Zweite hatte von Anfang an einen schweren Stand bei diesem Turnier. Nur mit 8 Spielerinnen von denen einige auch noch angeschlagen waren musste das Team bei diesem äußerst stark besetzten Turnier antreten. Trotzdem machten die Mädels das Beste aus dieser Situation und kämpften in den vier Gruppenspielen gegen die höherklassigen Teams aus Ulm, Helsinki, Riga (Endspielteilnehmer) und Berlin tapfer. Nach der Gruppenphase spielte das Team noch zwei Testspiele auf Augenhöhe unter anderem gegen das sympathische Team aus Bayreuth, so dass auch hier viel gelernt wurde. Um den Spaßfaktor müssen wir uns bei unseren super Mädels sowieso keine Sorgen machen.

Ein besonderer Dank noch an Philipp, der abends die verschiedensten Blessuren der Spielerinnen und Spieler (Prellungen, angeschlagene Finger, Nasen etc.) während seiner „Sprechstunde“ behandelte. „The doctor is in the house“ wurde zum geflügelten Wort.

Mehr als Sport:

Die Spiele und der Turnierablauf bildeten das Skelett dieser Woche in Wien. Darüber hinaus nutzten wir die restliche Zeit für gemeinsame Ausflüge mit viel Teambuilding. Eine Stadtrundfahrt mit Stopp in Schönbrunn, die Riesenradfahrt im Prater mit anschließenden Achterbahnrasereien und das Erkunden des Naschmarkts mit Sachertorte oder Eis waren nur einige weitere Highlights. Und dann noch die Turnierevents wie Dunkingwettbewerb oder gemeinsamer Turnierabschlussdisco (Vicky zeigte hier eine besondere Vorliebe zu Reptilien, genauer Echsen 😉).

Finale:

Am letzten Tag mussten wir unsere liebgewonnene Kandlgasse verlassen und verabschiedeten uns von der „Heizungsfrau“, die uns dazu aufforderte im nächsten Jahr wieder vorbeizukommen. Mit dem Gepäck bewaffnet strömten die teilnehmenden Teams in die Stadthalle, um sich die Endspiele anzuschauen. Noch einmal hochklassiger, begeisternder Basketball zum Abschluss. In unseren Wettbewerbsklassen gewannen die ungarischen Spielerinnen von BEAC Budapest gegen JUCLA Riga sowie die Mannschaft von Eintracht Frankfurt gegen BBU Ulm.

Back to Home:

Nach einem Zwischenstopp am Bahnhof Wien-Mitte bei dem die drei Gepäckaufpasser Yannick, Martin und Rainer bei Pasta und Cola die Stellung hielten, während Vicky, Tona und Philipp die hungrige Meute zur amerikanischen Futterkrippe führte, ging es per S-Bahn zum Flughafen. Der Rückflug war dann sehr entspannt und wir wurden vom Live Ticker unserer ProB-Jungs gegen Elchingen unterhalten. In Düsseldorf angekommen machten wir den obligatorischen Abschlusshuddle mit allen Spieler\innen und Coaches.

Eine aufregende Woche voller Spaß und sportlicher Highlights ist zu Ende und Nele, Emily, Pauli, Naomie, Malena, Anna, Mona, Sultan, Can, Niki, Henning, Leo, Robin, Paul, Justus, Lorenz, Max, Malte, Oskar, Luka, Charly, Krissy, Helli, Dominika, Anna, Alex, Jojo, Limo, Vaiva sowie Vicky, Tona, Philipp, Yannick, Martin und Rainer werden Wien sicher so schnell nicht vergessen.

Aber wer weiß, vielleicht heißt es ja auch nächstes Jahr wieder….follow the white rabbit.

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