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Metropol stellt mit Erik Neusel wieder einen Allstar

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SparkassenStars gewinnen das Derby in Schwelm

Bundesliga

Die VfL SparkassenStars haben das Siegen nicht verlernt. Nachdem der Mannschaft von Coach Gary Johsnon im gesamten Januar bei vier Versuchen kein einziger Sieg gelungen war, beendete sie beim ersten Match im Februar die Niederlagenserie und landete mit dem 80:70 bei den EN Baskets Schwelm einen immens wichtigen Erfolg.

Die Erleichterung stand allen ins Gesicht geschrieben, es ist ganz viel Druck abgefallen“, atmete VfL-Teammanager Cham Korbi auf und lobte die Mannschaft: „Die Jungs haben von der ersten Sekunde an alles gegeben. Das hat mit den Ausschlag gegeben, denn an sich sind sich beide Teams auf Augenhöhe begegnet.“ Korbi machte aber auch deutlich: „In den restlichen drei Spielen der Hauptrunde müssen wir diese Leistung wiederholen.“

Gebannt ist die Gefahr, bis zum Ende der Hauptrunde auf die Playdown-Ränge abzurutschen, noch immer nicht, doch war der Erfolg in Schwelm ein Befreiungsschlag. Dieser zehnte Saisonsieg hält dem VfL nun sogar die Möglichkeit offen, in den restlichen drei Punktspielen wieder bis ins erste Tabellendrittel zu klettern und dadurch mit einem Heimspiel in die Playoffs zu starten.

Diesmal stimmt auch die Offensive

Die SparkassenStars zeigten eine aggressive Defense und spielten außerdem ihre Vorteile am Korb aus. Erstmals im Jahr 2019 übertraf die Offensive die bisherige „Bestmarke“ von 69 Punkten aus dem Vorwochenspiel gegen Bernau. Auch im wahrsten Wortsinn bissen die „Stars“ auf die Zähne. Sowohl Mark Gebhardt als auch Montrael Scott verletzten sich während der Partie in Schwelm am Knöchel, spielten aber bis zuletzt durch.

Florian Wendeler machte den ersten Korb für die Bochumer, doch Schwelm legte bald eine 10:4-Führung vor und erhöhte nach fünf Minuten auf 16:8. Dann nahm die Offensive der SparkassenStars endgültig Fahrt auf. Wendeler, Scott, erneut Wendeler sowie Adrian Lind sorgten bis zum Ende des ersten Viertels für den Gleichstand, dem Niklas Meesmann per Dreier in der 12. Minute die 19:16-Führung folgen ließ. Bis zum 27:27 war der zweite Durchgang ausgeglichen, ehe Lind für die Gäste einen Dreier setzte und Albert del Hoyo mit fünf Punkten zum 35:29-Pausenvorteil traf. Die Bochumer bauten ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel auf sieben Zähler (39:32 und 42:35) aus. Zwar schmolz die Führung, doch die Bochumer ließen sich diesmal nicht in die Knie zwingen und nahmen ein nur hauchdünnes, aber psychologisch wichtiges 54:53 mit ins letzte Viertel.

VfL-Dreier zermürben Schwelm

In dem schnupperten die Sparkassen-Stars zusehends mehr am Sieg, denn so sehr sich Schwelm bemühte, die Johnson-Mannen hatten immer eine Antwort. Gebhardt gelang ein Drei-Punkt-Spiel zum 61:57, dem satte vier Bochumer Dreier hintereinander folgten. Scott traf insgesamt zum 67:63, Meesmann sorgte für das 70:65 und schließlich krönte erneut Scott diesen Lauf mit dem nächsten Dreier zum 73:67.

Als Meesmann 79 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe zum 75:67 versenkte und Wendeler fast umgehend das 77:69 nachlegte, war das die Vorentscheidung, zumal die Bochumer Defensive in den letzten 74 Sekunden keinen Feldkorb mehr zuließ. An der Freiwurflinie brachten Wendeler und der doppelt erfolgreiche Arques Lopez den Auswärtssieg endgültig in trockene Tücher.

Die Statistik der Begegnung wird präsentiert von

jewo300

 

EN Baskets Schwelm - VfL SparkassenStars Bochum 70:80 (16:16, 13:19, 24:19, 17:26)

VfL: Scott (15/3), Wendeler (15), Arques Lopez (14), Lind (11/1), Meesmann (10/2), Gebhardt (7), del Hoyo (5/1), Stachanczyk (3/1), Neusel

Text: Ralf Rudzynski

 

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