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SparkassenStars liefern grossen Kampf - Serie dennoch gerissen

Bundesliga

Die VfL SparkassenStars haben die erste Niederlage nach sieben Siegen in der Rückrunde einstecken müssen. Trotz der Ausfälle von Marco Buljevic und Alex Angerer und der langen Anreise die um sechs Uhr Morgens in Bochum begann, zeigten die Bochumer an der Ostseeküste eine Topleistung und hätten die Gastgeber vor über 3000 Zuschauern fast in die Knie gezwungen. Am Ende fehlte den Bochumern etwas das Glück und auch der bis dahin bärenstarke Davon Roberts, der Ende des dritten Viertels nicht mehr mitwirken durfte. Am kommenden Samstag gilt es nun in Wedel wieder an die Erfolgsserie anzuknüpfen.

Der nachfolgende Bericht kommt dankenswerter Weise von Ralf Rudzynski.

 

Siegesserie reißt in Rostock

Nach sieben Erfolgen am Stück unterliegen die Sparkassen-Stars bei den Seawolves mit 71:77.

Die Statistik der Begegnung wird präsentiert von:

jewo300

 

Rostock Seawolves - VfL Sparkassen-Stars 77:71 (14:10, 22:20, 14:19, 27:22)

VfL: Howard (16/2), Davis (12), Roberts (12), Engel (9), Gebhardt (8/1), Haucke (6), Stachanczyk (5/1), Meesmann (3/1), Bals, Beckmann

von Ralf Rudzynski

Die Siegesserie der VfL Sparkassen-Stars ist gerissen. Am Ende einer packenden Partie des viertletzten Hauptrunden-Spieltages bei den Rostock Seawolves mussten die Mannen von Coach Gary Johnson eine 71:77-Niederlage akzeptieren. Dadurch fielen die Bochumer in der Tabelle hinter Rostock (3.) und Bernau (4.) vom dritten auf den fünften Platz zurück. Zwar haben alle drei Teams 24 Punkte, doch die direkten Vergleiche sprechen in dieser Konstellation gegen den VfL.

Neben dem verletzten Alexander Angerer fiel kurzfristig auch Marco Buljevic (Magen-Darm-Probleme) aus. Hans-Peter Diehr, Finanzvorstand der Sparkassen-Stars, war trotz der Niederlage „stolz auf die Mannschaft“ und attestierte ihr „das bislang beste Spiel in dieser Saison. Schade, dass sich das Team am Ende nicht belohnt hat.“

3.125 Zuschauer

Vor großer Kulisse von 3.125 Zuschauern lieferten sich beide Teams von Beginn an einen ausgeglichen Fight. Nach anfänglicher 4:0-Führung der Hausherren sorgte Ryon Howard nach fünfeinhalb Minuten per Dreier für den ersten Gleichstand zum 8:8. Über 10:10 holten sich die „Seewölfe“ den ersten Abschnitt letztlich aber doch noch mit 14:10.

Im zweiten Viertel zogen die Hansestädter zwischenzeitig auf sieben Punkte weg (23:16), doch die Sparkassen-Stars kämpften sich zurück. Michael Haucke, Jarvis Davis, Felix Engel und Howard schafften den abermaligen Ausgleich (30:30). Die letzte Minute vor der Halbzeit verlief jedoch unglücklich. Nachdem Howard beim Stand von 32:30 zwei Freiwürfe nicht nutzte, machte es Rostock zunächst an der Linie besser und netzte mit der Schlusssirene auch noch einen Zweier zum 36:30 ein. Und mit Wiederbeginn erhöhten die Gastgeber sogar auf acht Zähler (38:30).

Mark Gebhardt dreht auf

Dann allerdings nahmen die Bochumer den kurzzeitig verlorenen Faden wieder auf. Davon Roberts verkürzte mit zwei Freiwürfen sowie einem Drei-Punkt-Spiel auf 38:35, ehe Mark Gebhardt groß aufdrehte. Erst versenkte er einen von zwei Freiwürfen zum 38:36, dann beendete eine etwas wildere Phase des Spiels mit einem Dreier zum 38:39 – und sorgte so nach 24:08 Minuten für die erste VfL-Führung.

Gebhardt war es auch, der einen gegnerischen Dreier mit dem Ausgleich zum 41:41 beantwortete. Und einmal in Fahrt gekommen, nutzten David Stachanczyk mit einem Dreier und Davis mit einem Zweier den Schwung und schossen die „Stars“ nach 27 Minuten mit 46:41 in Front, ehe Roberts auf 49:43 erhöhte. Doch erneut war es die letzte Viertel-Minute, die die Führung kostete; und erneut saß zum 50:49 für Rostock ein Treffer mit der Schlusssirene. Noch bitterer: Kurz zuvor gaben die Schiedsrichter zum zweiten Mal ein unsportliches Foul gegen Roberts, für den die Partie damit beendet war. „Das war ein Handicap zu viel, denn mit ihm hatte Rostock viele Schwierigkeiten“, haderte Diehr.

Packendes Schlussviertel

Die Sparkassen-Stars holten sich durch Engel aber umgehend das Heft zurück. Danach ging es hin und her. Haucke und Davis sorgten erst für Zwei-Punkte-Führungen (53:51, 55:53), dann für vierfachen Vorteil (59:55). Doch Mitte des letzten Abschnitts hatte Rostock bei 62:59 wieder alle Trümpfe in der Hand, zog 3:21 Minuten vor Schluss zum 67:61 durch und zwang VfL-Coach Johnson zu einer Auszeit.

Nachdem Howard mit zwei Freiwürfen das 67:63 machte, keimte noch einmal Hoffnung, doch nun ließen sich die Gastgeber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und machten über 70:63 und 75:68 ihren Heimsieg perfekt.

Bilder: GDPhotography



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