In Blau und Weiß am Samstag nach Essen

Wenn am Samstag des Revierderby zwischen den ETB Wohnbau Baskets und den VfL SparkassenStars Bochum angeworfen wird, hofft die Mannschaft von Headcoach Gary Johnson auf viele Bochumer, die in „B...

Starke Teamleistung beim Auswärtssieg in Rhöndorf

Dragons Rhöndorf – VfL Astrostars Bochum 59:79 (8:27; 9:15; 18:23; 24:14) Zum Mitfavoriten auf den Regionalligatitel begaben wir uns am Samstag mit nur 7 Spielerinnen. Die Dragons Rhö...

SparkassenStars dominieren das Derby

Nach den Erfolgen über Münster und Spitzenreiter Iserlohn haben die VfL SparkassenStars auch das dritte Derby gewonnen. Im Revierduell schlugen sie die EN Baskets Schwelm vor über 1.000...

SparkassenStars unterliegen bei starken Ristern

Die VfL SparkassenStars haben ihre Siegesserie nicht fortsetzen können und sind mit einer 82:67-Niederlage gegen den SC Rist Wedel vom Elbufer zurückgekehrt. Eine Halbzeit lang präsenti...

Derby am Sonntag gegen Iserlohn

Das nächste Derby steht bereits am Sonntag in der Bochumer Rundsporthalle an, wenn um 17.00 Uhr die Partie der VfL SparkassenStars Bochum gegen die Iserlohn Kangaroos angeworfen wird. Die Bochum...

Wenn am Samstag des Revierderby zwischen den ETB Wohnbau Baskets und den VfL SparkassenStars Bochum angeworfen wird, hofft die Mannschaft von Headcoach Gary Johnson auf viele Bochumer, die in „Blau oder Weiß“ gekleidet das Team, bei der schwierigen Auswärtspartie unterstützen. Los geht es in der Sporthalle Am Hallo (Ernestinenstr.) um 19.30 Uhr.

Wenn der Tabellendritte beim Tabellenletzten gastiert, scheint die Favoritenrolle klar vergeben. Doch in der diesjährigen Spielzeit der Nordstaffel ist alles anders. Fast alle Mannschaften scheinen auf Augenhöhe und bewegen sich in einem engen Korridor, bei dem jeder jeden schlagen kann. Dokumentiert auch durch den letzten Spieltag, als die drei ersten des Tableaus ausnahmslos ohne Punkte blieben.

Gewarnt sein dürfte der VfL auch durch den deutlichen Heimsieg der Essener gegen den SC Rist Wedel, der eine Woche vorher gegen die SparkassenStars erfolgreich war.

Überragender Akteur der Baskets ist der Amerikaner Clavin Clinton, der mit 17,4 Punkten und 6,4 Rebounds pro Begegnung überzeugt. Die Neuverpflichtungen Zaire Thompson und Adrian Lind sowie Jeffrey Martin sorgen dahinter für ein ausgeglichenes Scoring mit jeweils rund zehn Punkten pro Partie.

Bei den SparkassenStars ist es für Monty Scott, Mark Gebhardt und dem vermutlich noch nicht einsatzbereiten Marco Buljevic eine Reise an die alte Wirkungsstätte und damit natürlich auch ein besonderes Spiel. Während auch Niklas Meesmann weiter ausfallen wird, sollten die Beschwerden von Florian Wendeler bis zum Wochenende ausgeheilt sein.

Mit den blau-weißen Fans im Rücken soll der dritte Tabellenplatz verteidigt und der Aufwärtstrend fortgesetzt werden.

Nach den Erfolgen über Münster und Spitzenreiter Iserlohn haben die VfL SparkassenStars auch das dritte Derby gewonnen. Im Revierduell schlugen sie die EN Baskets Schwelm vor über 1.000 Zuschauern in der Rundsporthalle verdient und sicher mit 79:70. Durch den Sieg im Verfolgerduell tauschten sie mit Schwelm den Tabellenplatz und kletterten auf Rang drei.„Die tolle Atmosphäre, zu der bei den Derbys immer auch die Fans des Gegners beitragen, gibt stets noch einen zusätzlichen Push“, verriet VfL-Coach Gary Johnson und merkte zum Auftritt seiner Mannen an: „Die Jungs haben super gekämpft und sich für ihre harte Arbeit belohnt.“ VfL-Finanzvorstand Hans-Peter Diehr lobte den Schachzug des Trainers, Mark Gebhardt auf Niklas Geske anzusetzen. Ganz war der BBL-erfahrene Ex-Bochumer zwar nicht auszuschalten, doch insgesamt „hat das gut funktioniert“, bilanzierte Diehr.

Hochkonzentrierter Auftritt

Die Sparkassen-Stars legten erneut von der ersten bis zur letzten Sekunde einen hochkonzentrierten Auftritt hin. Kapitän Felix Engel setzte einen Dreier zum 3:2. Als Schwelm mit 7:5 führte, drehten die Gastgeber auf. Erneut Engel und der aus einem starken Team herausstechende Center Florian Wendeler sorgten fast im Alleingang für einen 17:11-Vorsprung. Nach einem Dreier von David Stachanczyk traf Albert del Hoyo vom Flügel zum 22:13-Viertelgewinn.

Im zweiten Abschnitt gönnte VfL-Coach Gary Johnson dem an beiden Körben überragenden Wendeler eine erste Pause. Zwar legte del Hoyo zum 24:13 nach, doch Schwelm startete einen Lauf und kam bis auf 26:25 heran. Nun waren es Eduard Arques und Mark Gebhardt, die mit in dieser Phase ganz wichtigen Punkten antworteten und im Verbund mit Wendeler zum 39:29 trafen. Schwelm machte noch drei Punkte, doch der erste Gegenwind war sicher abgewehrt.

Starker Start in die letzten beiden Viertel

Nach dem Seitenwechsel sorgte der immer besser werdende Montrael Scott mit einem Dreier für einen perfekten Start. Als der zunächst unglückliche, dann energische Craig Osaikhwuwuomwan fünffach punktete, Scott und Wendeler erneut scorten, stand eine Zwölf-Punkte-Führung (53:41) zu Buche. Zwar endete das dritte Viertel unentschieden, doch die Gäste blieben auf Distanz.

Im letzten Viertel nahm Gäste-Trainer Falk Möller schon nach 51 Sekunden eine Auszeit. Grund war ein furioser Bochumer Beginn mit einem weiteren Stachanczyk-Dreier und einem Bals-Korb zum 64:52. Als Arques einen Dreier zum 67:55 folgen ließ, hatten die „Stars“ das Momentum endgültig auf ihrer Seite. Doch dann folgte eine Zwangspause.

Stachanczyk und Bals am Wischmop

Nach 32 Minuten musste das Derby kurz unterbrochen werden, da es in die Halle geregnet hatte. Doch mit Unterstützung von Stachanczyk und Bals am Wischmop legte das wuselige Team von Gebäudereinigung Kleinert den Boden trocken. Schwelm verkürzte danach auf 59:67, aber mit drei Freiwürfen konterte Engel eiskalt. Schwelm steckte gegen die überzeugende VfL-Defense nie auf, doch Falk Möller brachte es auf den Punkt: „Unsere Offensive war unstrukturiert, und die Rebound-Statistik von 50:26 für Bochum sagt alles.“

So war es auch ein Rebound, der die „Stars“ endgültig auf die Siegerstraße brachte. Den angelte sich Wendeler, von dessen Einsatz Scott profitierte. Beim nächsten Versuch scheiterte Scott zwar, doch diesmal war Wendeler zur Stelle. Als der Center den Ball 77 Sekunden vor Schluss zum 79:65 durch die Reuse tippte, gab es am dritten Derbysieg und dem dritten Platz keine Zweifel mehr.

Die Statistik der Begegnung wird präsentiert von

jewo300

VfL SparkassenStars Bochum - EN Baskets Schwelm 79:70 (22:13, 17:19, 20:20, 20:18)
Es spielten: Arques Lopez (14/2), Wendeler (14), Scott (13/1), Engel (12/1), del Hoyo Perez (8), Stachanczyk (6/2), Gebhardt (5), Osaikhwuwuomwan (5), Bals (2), Neusel, Nürenberg

Bilder: GDPhotography

 

Die VfL SparkassenStars haben ihre Siegesserie nicht fortsetzen können und sind mit einer 82:67-Niederlage gegen den SC Rist Wedel vom Elbufer zurückgekehrt. Eine Halbzeit lang präsentierten sich die Bochumer angeführt von Felix Engel auf Augenhöhe, hatten dann aber der Treffsicherheit von Lars Kamp und der aggressiven Verteidigung der Gastgeber nicht genug entgegenzusetzen.

Die Rister führten in der gut besuchten Steinberghalle schnell mit 7:2, bevor der erste Dreier von Felix Engel die Bochumer in die Partie brachte. Es entwickelte sich ein hochklassiges von der Offensive beider Teams gestaltetes Viertel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Die Bochumer konnten einen Fünf-Punkte-Vorsprung leider nicht verteidigen und mussten mit einem 25:23-Rückstand nach dem ersten Durchgang leben.

Im zweiten Durchgang bot sich dann ein total anderes Bild. Positiv formuliert hatten sich die Defensivreihen nun besser aufgestellt. Beide Teams ließen viele Möglichkeiten liegen. Nach zähen Minuten glichen die Bochumer noch durch del Hoyo und Arques zum 30:30 aus, die Pausenführung von 32:30 gehörte jedoch den Gastgebern.

Das Spiel blieb zunächst ausgeglichen bis der erste Dreier von Lars Kamp zum 37:34 durch die Reuse rauschte, Die Gastgeber gewannen langsam die Kontrolle über die Begegnung und trafen im Gegensatz zum VfL nun hochprozentig. Ryon Logans Dreier zum 50:39 war die logische Konsequenz. Die SparkassenStars versuchten jetzt ihrerseits eine Serie zu starten und kamen nach einem Korbleger von Monty Scott noch mal auf 52:47 heran, verpassten sogar bei einem Dreier von Scott das Spiel wieder auf die Kippe zu stellen. Stattdessen setzten sich die Rister angeführt vom jetzt überragenden Kamp auf 59:48 ab.

Im letzten Durchgang versuchte vor allem Monty Scott seine Farben heranzuführen, doch die Bochumer leisteten sich zu viele Ballverluste und konnten die Gastgeber auch in der Defensive nicht stoppen. Die waren jetzt richtig in Spiellaune und erstickten jeden Versuch des VfL das Spiel noch mall knapp zu machen. Am Ende leuchtete dann ein verdientes 82:67 für an diesem Abend einfach bessere Rand-Hamburger von der Anzeigetafel. Die SparkassenStars hatten nicht enttäuscht, aber auch nicht die Topleistung abgeliefert, die an diesem Abend nötig gewesen wäre. Viel Zeit zum Lamentieren verbleibt jedoch nicht, kommen doch am Samstag die EN Baskets Schwelm zum nächsten hoffentlich wieder spektakulären Revierderby in die Rundsporthalle.

Die Statistik der Begegnung wird präsentiert von

jewo300

SC Rist Wedel – VfL SparkassenStars Bochum 82:67 (25:23, 7:7, 27:18, 23:19)

Es spielten: Osaikhwowuowman, Engel (15/3), Gebhardt (4), del Hoyo (7/1), Neusel, Wendeler (9/1), Beckmann, Bals (6), Stachanczyk (5/1), Scott (13) und Arques (8).

Bilder: GDPhotography



Wenn der Tabellenvierte VfL SparkassenStars Bochum den aktuellen Tabellendritten EN Baskets Schwelm empfängt, kann mit Sicherheit von einem Verfolgerduell und einem erneut packenden Revierderby ausgegangen werden. Der Anwurf zu dieser Partie erfolgt am Samstag um 19.00 Uhr in der Bochumer Rundsporthalle.

Die EN Baskets aus Schwelm stehen nicht von ungefähr auf dem dritten Tabellenplatz, den die Bochumer gerne erobern wollen. Seit fünf Spieltagen ungeschlagen, musste man sich bisher nur den Topteams aus Iserlohn und Wedel geschlagen geben. Den Grund für den Erfolg findet man schnell auf den Guard-Positionen der Nachbarn. Mit dem BBL-erfahrenen Niklas Geske, der mit 18 zum Aufstiegsteam der Bochumer gehörte, und dem Amerikaner Eric Durham sind die Gäste sehr gut besetzt. Niklas Geske steuert rund 22 Punkte bei einer Dreierquote von 44% bei, noch besser trifft Durham, bei dem 49% der Dreier sitzen und ihm zu 17 Punkten im Schnitt verhelfen. Abgerundet wird das Ganze von Thomas Reuter, der ebenfalls gefährlich von der Dreierlinie sein kann. Auf den großen Positionenpositionen sind der Schwede Elias Desport und Routinier Dario Fiorentino die erste Wahl.

Die Bochumer wollen natürlich an die Topleistung aus dem Sieg gegen Tabellenführer Iserlohn anknüpfen und die Niederlage in Wedel wieder ausbügeln. Nur mit einem Erfolg würde man den Anschluss an die Topteams der Liga halten. Das größte Fragezeichen dürfte hinter dem Einsatz von Marco Buljevic stehen, bei dem erst im Laufe dieser Woche eine genauere Diagnose erwartet wird. Für Niklas Meesmann, der in Wedel noch aussetzen musste, könnte es in einem Wettlauf mit der Zeit noch reichen.

Für dieses spannungsgeladene Derby empfiehlt der VfL dingend die Nutzung des Vorverkaufs beim online-Anbieter ticketmaster oder bei der Bochum Marketing in der Huestraße.

Eine anspruchsvolle Aufgabe wartet am Samstag auf die VfL SparkassenStars, wenn das Team am Elbufer in Wedel nahe Hamburg versucht, den vierten Sieg in Serie einzufahren.

Die „Rister“ weisen bisher eine Bilanz von fünf Siegen bei nur einer Niederlage gegen Ligaprimus Iserlohn auf und sind zudem traditionell sehr Heimstark. Eine Stärke liegt in der Tatsache, dass das Scoring der Mannschaft vom spanischen Trainer Felix Banobre ähnlich wie beim VfL auf vielen Schultern lasten kann. Die Pro-A erfahrenen Malo Valerien, der auch in Bochum mal im Gespräch war, sowie Lars Kamp liefern genauso zuverlässig Punkte von den deutschen Positionen wie Kapitän Mario Blessing sowie die Jungspunde Justus Hollatz und Jürgen Osario. Rund wird die Angelegenheit durch die gut funktionierenden Imports Ryon Logan (12 Punkte/8Rebounds) sowie den Litauer Aurimas Adomaitis der 16 Punkte bei 8 Rebounds auflegt. Der VfL wird also wieder Bestform aufbieten müssen, um die Punkte mit an die Ruhr zu nehmen und seinerseits den zweiten Tabellenplatz zu erobern. Die personelle Situation ist aber weiter angespannt. Kapitän Felix Engel und Niklas Meesmann könnten noch auf der Ausfallliste stehen, Marco Buljevic wird die Reise an die Elbe nicht antreten können. Dennoch hofft man auf den vierten Sieg in Serie.

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