Petar Topalski und Felix Engel übernehmen die SparkassenStars

Die VfL SparkassenStars Bochum setzen ab sofort auf ein neues Trainergespann an der Seitenlinie. Der aufgrund seiner Hüftverletzung in dieser Spielzeit nicht mehr einsatzfähige Kapitän ...

Deutlicher Sieg gegen Hürth beim Comeback von Wiebke Bruns

Die Rollen waren vor dem Spiel, zwischen dem Tabellenführer aus Bochum und dem Schlusslicht aus Hürth, klar verteilt, doch gerade solche Spiele sind erfahrungsgemäß oftmals am sch...

Herbe Niederlage in Wolfenbüttel

Die VfL SparkassenStars Bochum haben den nächsten herben Dämpfer im Kampf um einen Play-Off-Platz hinnehmen müssen. Bei den Herzögen Wolfenbüttel, die erstmals auf den Bundesl...

Basketballkader 2005 weiblich am 9.3.2019 in Bochum und AstroGirls für „Perspektiven für Talente“ nominiert

Basketballkader 2005 weiblich am 9.3.2019 in Bochum und AstroGirls für „Perspektiven für Talente“ nominiertDas Kadertraining der besten Spielerinnen des Jahrgangs 2005 weiblich i...

Wolfenbüttel weist den Weg

Warten die Play-Offs oder geht es erstmals in der Vereinsgeschichte in die Abstiegsrunde. Diese Frage wird in den nächsten zwei Auswärtsspielen der VfL SparkassenStars beantwortet. Mindesten...

VfL AstroStars erhalten vom WBV mobile Korbanlage für die Minis

Die VfL AstroStars sind bei den Minis in NRW vorne dabei Laut WBV-Homepage sind die VfL AstroStars bei der Rangliste der neuen Minipässe 2018 auf dem 3. Platz in NRW. Erfreulicherweise belegen ...

Anmeldungen zum Ostercamp 2019 sind ab sofort möglich

Die Anmeldung zu den beliebten Ostercamps ist gestartet Einmal Basketball spielen wie die ganz Großen oder tanzen mit echten Cheerleadern ...Beim HuiBo Basketball- und Cheerleader-Camp werden d...

Vor über 1.000 Zuschauern in der Bochumer Rundsporthalle, darunter knapp 300 Gästen aus der Bochumer Schuloffensive der VfL AstroStars, haben die VfL SparkassenStars Bochum mit einem 75:69 gegen die BSW Sixers den ersten Saisonsieg eingefahren und sich für die Heimniederlage am vergangenen Wochenende rehabilitiert.

Dabei boten die Mannen um den bärenstarken Kapitän Felix Engel lange Zeit eine herausragende Vorstellung, bevor die mit alle Spielern des Kooperationspartners Mittedeutscher BC angetretenen Gäste immer besser in das Spiel kamen und für eine spannende Schlussphase mit dem besseren Ende für den VfL sorgten.

Von Beginn an sah man eine Bochumer Mannschaft, die alleine mit einer anderen Körpersprache demonstrierte, das Auftaktspiel vergessen zu lassen. Der VfL verteidigte energisch, spielte mit hohem Tempo und führte nach zwei Punkten des gut aufspielenden Florian Wendeler mit 10:2. Ein Dreier von David Stachanczyk zum 18:8 setzte den Schlusspunkt unter ein starkes erstes Viertel mit einer verdienten Führung der Gastgeber.

Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts. Mit starker Defense zog man den Sixers weiter den Zahn und vorne fielen die Würfe. Ein Dreier von Felix Engel zum 27:12 sorgte für eine deutliche Führung. Niklas Meesmann legte mit fünf Punkten nach bevor erneut der Kapitän aus der Distanz zum 34:19 traf. Der immer wieder präsente Mark Gebhardt und erneut Niklas Meesmann und David Stachanczyk aus der Distanz sorgten erstmals beim Stand von 42:22 für eine 20.Punkte-Führung. Die letzten Punkte waren Monty Scott vorenthalten, der zum 46:25-Pausenstand traf und eine mehr als zufriedene Rundsporthalle in die Halbzeitpause entließ.

Als Felix Engel und Florian Wendeler mit dem 51:25 für die höchste Führung des Abends gesorgt hatten, deutete alles auf einen Spaziergang der Bochumer durch die zweite Halbzeit hin. Es blieb auch zunächst entspannt bevor der Kroate Luka Petkovic die Gäste mit drei Dreiern auf 57:39 heranbrachte. Der an diesem Abend früh foulbelastete Jamal Smith traf zum 59:40, doch die Gäste erhöhten schlagartig die Intensität und die den Sieg schon in der Tasche zu haben scheinenden Bochumer zeigten Wirkung. Ballverluste ließen die Sixers zum Ende des dritten Durchgangen auf 59:46 herankommen und das Momentum drehte sich spürbar.

Der nun immer besser in das Spiel findende Montrael Scott eröffnete den finalen Durchgang mit einem Drei-Punkt-Spiel, doch dann dauerte es knapp vier Minuten ehe Florian Wendeler zum 64:49 von der Linie traf. Doch wieder waren es unnötige Ballverluste, die den Sixers die Tür in die Begegnung öffneten. Mit 3:40 auf der Uhr war der Vorsprung auf 64:56 zusammengeschmolzen. Nur eine Minute später rauschte ein Dreier von Ferdinand Zylka durch die Bochumer Reuse und mit 64:61 war auf einmal alles für eine spannende Schlussphase angerichtet. Monty Scott übernahm jetzt Verantwortung, doch seinen Sprungwurf zum 66:61 konterte Terry Williams zum 66:63. Auch an der Freiwurflinie zeigte sich Bochums Amerikaner nervenstark und legte wieder auf 68:63 vor, doch auch die Gäste trafen von der Linie und verkürzten auf 68:65. Scotts Mitteldistanzwurf fand nicht den Weg in den Korb der Gäste, doch Bobo Bals angelte sich den wichtigen Offensivrebound, wurde gefoult und traf einen Freiwurf zum 69:65. Doch es blieb spannend. Turudic verkürzte auf 69:67, Felix Engel blieb an der Linie eiskalt und erhöhte wieder auf 71:67. Wieder war es Turudic der die Gäste auf 71:69 heranbrachte, das anschließende unsportliche Foul von Jonas Nidermanner gegen Monty Scott mit achtzehn Sekunden auf der Uhr gab dem Bochumer Spielmacher die Gelegenheit das Spiel zu entscheiden. Er verwandelte beide Freiwürfe, den anschließenden Ballbesitz nutzen die Bochumer um die Zeit herunterzuspielen und durch zwei Freiwürfe des überragenden Felix Engel den Deckel auf die Partie zu machen..

Die ersten zwei Punkte der Saison sind eingefahren, am kommenden Wochenende wartet mit dem Gastspiel in Oldenburg die erste Begegnung auf fremden Parkett auf den VfL.

Die Statistik der Begegnung wird präsentiert von

jewo300

Es spielten: Smith (4), Buljevic (2), Meesmann (9/1), Engel (17/3), Gebhardt (6), del Hoyo (4), Neusel, Shelukha, Wendeler (11), Bals (1), Stachanczyk (6/2) und Scott (15).

Bilder: GDPhotography

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen nicht sein. Während die BSW Sixers einen überraschenden Erfolg gegen Lok Bernau feierten, suchten die SparkassenStars in der Begegnung gegen Wolfenbüttel vergebens ihren Rhythmus und müssen sich nun erheblich steigern, um einen Fehlstart zu vermeiden. Anwurf zu dieser wichtigen Begegnung ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Bochumer Rundsporthalle.

Ähnlich wie beim Team aus Wolfenbüttel kann sich auch die Spielgemeinschaft Bitterfeld/Sandersdorf/Wolfen aus der Nähe von Halle mit Spielern des Bundesligisten Mitteldeutscher BC verstärken. Der bekannteste dürfte Aufbauspieler Ferdinand Zylka sein, der in der vergangenen Spielzeit noch für Bernau auflief. Dahinter sind schon Jonas Niedermanner und Benedikt Turodic zu nennen. Mit dem Serben Luka Petcovic, dem ebenfalls für den MBC spielberechtigten Litauer Eimantas Stankevicius und dem Amerikaner Terence Williams stehen Trainer Thomas Grepl drei Imports zur Verfügung.

Bei den SparkassenStars hofft man neben der Rückkehr von Marco Buljevic auch auf eine Leistungssteigerung von Monty Scott, der im ersten Spiel sein Potential nicht abrufen konnte. Zudem sollte Jamal Smith nach der zweiten Trainingswoche besser im Team integriert sein.

Der Umbruch vor der Saison und die Verletzungsserie haben die neue Mannschaft noch nicht den Rhythmus finden lassen. Die Verantwortlichen zeigen sich jedoch geduldig und vertrauen der Mannschaft. „Der Knoten wird platzen, vielleicht schon am Samstag gegen die Sixers,“ blickt Finanzvorstand Hans Peter Diehr bereits wieder nach vorne. „Alle brennen auf Wiedergutmachung.“

Für die neu formierten VfL SparkassenStars Bochum kommt es zum Saisonauftakt in der 2. Barmer Basketball Bundesliga direkt zu einem sehr interessanten Vergleich. Zu Gast in der Bochumer Rundsporthalle, sind die Herzöge aus Wolfenbüttel, die durch die Kooperation mit dem Bundesligisten Basket Löwen Braunschweig nominell zu den Topteams der Liga zählen dürften.

Gleich neun Spieler sind mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet und geben dem Team Größe und Tiefe. Aus der für Wolfenbüttel erfolgreichen vergangenen Saison sind Lars Lagerpusch, Luis Figge, Samuel Mpacko und Niklas Bilski in erster Linie zu nennen. Dazu kommen als prominenteste Neuzugänge Moritz Hübner , der 2,10m große Center Dejan Kovacevic und der 2,08m große Anthony Okao. Den langjährigen „Warrior“ Demetrius Ward zog es in die ProA, geführt werden die jungen Wilden neuerdings von seinem Landsmann Aldin Medunjanin.

Bei den VfL SparkassenStars hofft man noch auf die rechtzeitige Auslandsfreigabe für Jamal Smith, der als vorläufig letzter Neuzugang vorgestellt wurde und den verletzungsbedingten Ausfall von Eduard Arques auffangen soll. Die in der Vorwoche noch angeschlagenen Mark Gebhardt, Albert del Hoyo und Monty Scott sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und sollten am Samstag spielfähig sein. Das größte Fragezeichen steht weiterhin hinter Raphael Bals, der nur dosiert trainieren kann, hier könnte Artem Shelukha aus der Reserve ein Thema werden. Definitiv fehlen wird berufsbedingt Marco Buljevic. Alle anderen Spieler sind heiß auf den Saisonstart und werden alles geben, um die Punkte in Bochum zu behalten.

Für die Fans gibt es erstmals die Möglichkeit auch Tickets für den Innenraum zu erwerben und hautnah dabei zu sein. Getrennt wurden auch der Kassen- und Einlassbereich. Dieser wurde um einen weiteren Zugangspunkt erweitert, um einen schnelleren Einlass zu garantieren. Empfohlen wird weiterhin sich die Tickets im Vorverkauf bei der Bochum Marketing oder online beim Anbieter Ticketmaster zu sicher, nicht zuletzt weil damit auch die Hin- und Rückfahrt mit der Bogestra inkludiert ist.

Es ist schon fast eine unschöne Tradition: Wenn die Saison für die VfL SparkassenStars mit einem Heimspiel beginnt, ist der Wurm drin. Genau so war es auch zum Auftakt ihrer sechsten Zweitliga-Spielzeit. Vor 600 Zuschauern in der Rundsporthalle unterlag das Team von Coach Gary Johnson den Herzögen aus Wolfenbüttel mit 60:76.

Zwischenzeitig hatten die „Stars“ sogar noch deutlicher hinten gelegen. Das war das Spiegelbild eines Auftritts, bei dem jedem Spieler der Wille anzumerken gewesen, die gezeigte Leistung aber weit hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben ist. Immerhin: Niemand machte auch nur im Ansatz einen Versuch, den Auftritt schönzureden. VfL-Teammanager Cham Korbi brachte es auf den Punkt: „Heute hatten wir es nicht verdient zu gewinnen.“

Beide Kontrahenten starteten nervös. In einer zerfahrenen Anfangsphase waren es die Bochumer, die weniger Fehlwürfe produzierten. Und so stand nach 3:30 Minuten eine 7:0-Führung zu Buche. Florian Wendeler hatte den ersten Korb der Saison erzielt, Niklas Meesmann nachgelegt und Felix Engel ein Drei-Punkt-Spiel folgen lassen. Dass es trotz Führung nicht rund lief, zeigten dann fast sieben Minuten ohne Korb oder gute Spielzüge. Wolfenbüttel machte es nur etwas besser, doch reichte es aus, um mit einem 14:0-Run die Fans auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Zu Beginn des zweiten Viertels beendete Niklas Meesmann per Dreier die Durststrecke, doch die Gäste hatten ihren Rhythmus gefunden. Zweimal kam der VfL auf zwei Points heran, konnte die Herzöge, die nahezu durchweg mit einer Achter-Rotation auskamen, jedoch nicht beeindrucken. Auch nicht mit einer Sechs-Punkte-Phase von Raphael Bals. Zur Pause war der Rückstand auch deshalb auf neun Punkte (27:36) angewachsen, weil die „Stars“ unzählige Turnover produzierten.

Die Hoffnungen auf eine Wende zum Besseren, waren im dritten Viertel schon nach wenigen Minuten dahin. Von vielen Defiziten zeigte sich hier eines ganz besonders deutlich, das Cham Korbi auf die ganze Partie übertrug: „Ich bin enttäuscht von der Defensiv-Leistung. Es fehlte die Intensität.“

Während auf VfL-Seite lediglich bei Engel, Meesmann, dem später erneut verletzt ausgeschiedenen Bals und Albert del Hoyo Perez immerhin Ansätze zu erkennen waren, konnten Montrael Scott und Jamal Smith ihrem neuen Team keinerlei Impulse verleihen. Der Tiefpunkt des Auftritts war in der 27. Minute erreicht, als die SparkassenStars mit sage und schreibe 24 Punkten (34:58) zurücklagen. Immerhin unterstrichen die Bochumer ihren Charakter mit einem 8:0-Finish zum 46:62.

Den Schwung konnten sie im letzten Durchgang aber nicht halten. Das Team schien überfordert, spielerische Lösungen zu finden, rannte sich entsprechend zu häufig fest. Zudem hakte es weiterhin in der Defensive. Bezeichnend dafür war der Spaziergang von Wolfenbüttels Samuel Mpacko zum Korb, der in einem Drei-Punkt-Spiel zum 49:67 gipfelte.

Nach der Schlusssirene wurden keine Ausreden gesucht. „Verletzungspech während der Vorbereitung gehört zum Sport. Damit muss man umgehen“, sagte Korbi. „Sorry für das Spiel. Es war anders geplant“, seufzte Albert del Hoyo Perez. VfL-Coach Johnson bezog seine Einschätzung auf das Gesamte und traf damit den Nagel auf den Kopf: „Wir müssen schlichtweg besser werden.“

Die Statistik der Begegnung wird präsentiert von:

jewo300

 

VfL SparkassenStars : Herzöge Wolfenbüttel 60:76 (7:14, 20:22, 19:26, 14:14)

Es spielten: Engel (14/1), del Hoyo Perez (10), Meesmann (7/1), Wendeler (7), Bals (6), Smith (6), Gebhardt (4), Scott (4), Stachanczyk (2), Neusel, Nürenberg

Die VfL SparkassenStars haben auf die anhaltenden Verletzungsprobleme reagiert und sich kurzfristig mit Jamal Smith verstärkt. Der 1,98m große Forward amerikanischer Abstammung verfügt über einen niederländischen Pass und ist somit als EU-Import einsetzbar.

In der vergangenen Spielzeit erzielte Smith in der dritten italienischen Liga knapp 24 Punkte pro Spiel und verhalf seinem Team somit zum Aufstieg. Begonnen hatte seine Karriere in Eindhoven, bevor er zwei Jahre an einer amerikanischen Highschool und ein Jahr im Programm der Tennessee State University verbrachte. In den Niederlanden und in Belgien konnte er in der ersten Liga Erfahrungen sammeln.

Jamal Smith ist ein sehr athletischer und sprungstarker Spieler, der die aktuelle Lücke auf der Position des Power Forwards schließen soll. „Er wird uns unmittelbar weiterhelfen“ fasst Coach Gary Johnson die Eindrücke aus den ersten Trainingseinheiten zusammen. Zunächst bis zum 31. Oktober wurde die Zusammenarbeit mit dem 25-jährigen fixiert, im Anschluss besitzen die SparkassenStars die Option den Kontrakt bis zum Saisonende zu verlängern.

Unsere Kooperationen