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SparkassenStars steigen gegen Münster in die ProA auf

Am vergangenen Sonntagabend waren die WWU Baskets Münster zum Rückspiel des diesjährigen Playoff-Halbfinals der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu Gast in der Bochumer Rundsporthalle. Mit 97:8...

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SparkassenStars steigen gegen Münster in die ProA auf

Bundesliga

Am vergangenen Sonntagabend waren die WWU Baskets Münster zum Rückspiel des diesjährigen Playoff-Halbfinals der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu Gast in der Bochumer Rundsporthalle. Mit 97:84 siegte der VfL in einer packenden Basketballpartie und sicherte sich somit den Aufstieg in die ProA. 

Nach der 84:89-Hinspielniederlage am vergangenen Freitagabend in Münster benötigten die SparkassenStars im Rückspiel mindestens einen Sieg mit sechs Zählern Differenz, um den Aufstieg in die ProA zu realisieren.

Die gute Nachricht erreichte die SparkassenStars bereits am Samstagabend, denn die angeschlagenen Topscorer Niklas Geske und Johannes Joos bekamen grünes Licht von der medizinischen Abteilung und konnten im entscheidenden Rückspiel nach ihren erlittenen Blessuren weiter eingreifen. Auch Elijah Allen stand seinem Headcoach Felix Banobre zur Verfügung und so nahmen neben Marco Buljevic und Julian Jasinski noch Laurits Wilke und Tim Lang in zivil auf der Bank Platz.

In seiner Starting Five vertraute Banobre auf Niklas Geske, Lars Kamp, Marius Behr, Johannes Joos und Kilian Dietz. Diese Fünf legten gleich los wie die Feuerwehr. Kamp versenkte erst einen Dreier und ließ einen Zähler von der Freiwurflinie zum 4:0 nach 1:31 Minuten folgen, bevor Malcom Delpeche für die WWU Baskets die ersten Punkte in der Rundsporthalle erzielen konnte. Die SparkassenStars überzeugten mit einer aggressiven Presse über das ganze Feld und ließen den Münsteranern keine Chance ins Spiel zu kommen. So bauten Niklas Geske, Lars Kamp und Miki Servera die Führung des VfL nach 4:30 Minuten auf 10:2 aus. Erneut Geske sorgte dann nach 6:10 Minuten beim Stand von 14:4 für die erste zweistellige Führung der Hausherren, welche Johannes Joos dann auf 18:6 ausbaute. Weitere sechs Zähler von Lars Kamp sorgten dann für den 24:9-Viertelendstand.

Die ersten Zähler des zweiten Spielabschnitts gingen dann auf das Konto von Stefan Weß, der einen Dreipunktwurf in der Reuse der Bochumer unterbrachte. Diesen konnte Noah Dickerson allerdings umgehend per Dunking zum 26:12 kontern. Elijah Allen sorgte dann mit einem getroffenen Dreier zum 31:13 für die höchste Bochumer Führung des Abends. Danach kamen die Gäste aus dem Münsterland aber besser in die Partie und konnten sich mehr Spielanteile erarbeiten. Angeführt von Jasper Günther und Cosmo Grühn konnten die Gäste so bis zur Halbzeitsirene den Rückstand auf 43:38 reduzieren und sorgten somit in Addition der beiden Ergebnisse des Halbfinals für einen Gleichstand zur Pause.

SparkassenStars behalten die Nerven und kämpfen sich zum Aufstieg

War die erste Halbzeit bereits von einer höhen Intensität geprägt, so sollte die zweite Hälfte noch einmal einen Gang höher schalten. Die WWU Baskets starteten die Punkteausbeute über Adam Touray und Lars Kamp traf postwendend einen Dreier zur 46:40-Führung der Bochumer. Niklas Geske brachte den VfL durch einen 5:0-Run dann weiter auf 51:40 in Front, bevor die Gäste über Cosmo Grühn, Jasper Günther und Marck Coffin zum 51:46 antworten konnten. Es war nun ein Spiel der Läufe. Miki Servera und Niklas Geske sorgten erst für die 60:47-Führung der Hausherren und dann kamen die Gäste aus Münster über Günther und Kai Hänig wieder auf 60:54 heran. Diese 6-Punkte-Differenz sollte bis zum Viertelendstand von 66:60 Bestand haben.

Die letzten 10 Minuten im Entscheidungskrimi um den Aufstieg brachen an und die WWU Baskets legten mit einem 4:0-Lauf los, welcher sie auf 66:64 an die SparkassenStars heranbrachte, und sie nun aufgrund der Addition der Ergebnisse den Fuß in der Tür zum Aufstieg hatten. Die SparkassenStars befreiten sich aber erneut und konnten über Servera, Geske, Joos und Kamp zum 89:74 davonziehen. Die Gäste aus Münster kämpften zwar noch einmal aufopferungsvoll, doch die SparkassenStars hatten immer die passende Antwort parat, so dass sie den Vorsprung nicht mehr auf weniger als neun Zähler schmelzen ließen. Nach 40 Minuten in dieser packenden und hochklassigen Partie stand ein 97:84-Sieg auf der Anzeigetafel der Rundsporthalle und der Jubel im Team der VfL SparkassenStars Bochum kannte keine Grenzen. Die Mannen von Headcoach Felix Banobre haben es geschafft, den Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu erkämpfen und bringen den VfL erstmals in seiner Historie auf das Zweitligaparkett.

„Zuallererst meinen Respekt an Münster. Es war eine verdammt gute Halbfinalserie. Weiterhin bin ich gerade so emotional um auszudrücken wie stolz ich auf dieses Team bin. Wir haben all das verdient. Durch was für eine Covid-Saison wir gegangen sind, kann man sich kaum vorstellen. Die Integrität jedes einzelnen Spielers, die Sorgfalt, die Stunden um Stunden harter Arbeit, Lösungen für Teamprobleme oder persönliche Probleme, all das haben wir gebraucht. Ich bin dankbar für die großartige Unterstützung vom Management. Die Weisheit und die Kommunikation waren unglaublich. Dazu die unermüdliche Arbeit, die Unterstützung und die Planung des großartigen Staffs. Und nicht zuletzt diese Spieler, dass sie mich sie haben coachen lassen und mich einen kleinen Teil ihres Lebens sein lassen. Ich bin so glücklich, dass meine Emotionen nur schwer in Worte zu fassen sind. Wir haben es verdient, die SparkassenStars haben es verdient, der Verein, die Fans, die Jugend und die Stadt. Wir haben es geschafft! Jetzt muss ich mich ein bisschen ausruhen und dann wieder auf die Strecke kommen. Bochum hat ein ProA-Team!“, so ein überglücklicher Headcoach Felix Banobre.

„Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft und gratulieren unseren Coaches und unserem Team zu der phänomenalen Leistung in diesem Halbfinale. Die Mannschaft hat gezeigt, welches Potential in ihr steckt und hat die Leistung auf den Punkt genau abgerufen. Der Aufstieg ist der gerechte Lohn für eine Saison voller harter Arbeit und guten Nerven aufgrund der nicht immer leichten Gegebenheiten in dieser von der Corona-Pandemie geprägten Saison. Münster war ein ebenbürtiger und verdienter Gegner in diesem Halbfinale. Wir haben die beiden wohl besten Teams der ProB gegeneinander antreten gesehen. Ich danke von tiefsten Herzen meinen beiden Kollegen in der Geschäftsführung für die unermüdliche Arbeit. Zudem ein riesiger Dank an unsere Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, dem Staff rund um das Team mit unserer medizinischen Abteilung, unserem Marketingteam, unserem Livestream-Team und allen Helfern hinter den Kulissen und rund um unsere Events. Es ist wirklich ein wunderbares Team hinter dem Team! Vielen Dank auch an die Stadt Bochum, die hinter uns und unserer Organisation steht. Die Unterstützung unserer treuen Partner, die in einer schweren Zeit hinter uns standen und uns ihre Unterstützung zu Teil werden ließen, war einfach unglaublich. Tausend Dank dafür! Und nicht zuletzt geht natürlich der Dank an unsere Fans, die uns über die gesamte Saison über die sozialen Medien unterstützt haben und gezeigt haben, dass sie da sind und an uns geglaubt haben. Wir alle haben dieses große Ziel des Aufstiegs gemeinsam erreicht und alle hart dafür gearbeitet. Jeder von uns war ein Puzzlestück auf dem Weg zum großen Erfolg und darauf können wir alle gemeinsam stolz sein. Nun genießen wir kurz das Erreichte und stürzen uns dann in die Vorbereitung auf die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Das fühlt sich fantastisch an“, war Geschäftsführer Tobias Steinert nach der Partie glücklich über das Erreichte in dieser Saison.

Ob die Finalspiele der ProB in dieser Saison ausgespielt werden, wir die Liga noch kurzfristig bekanntgeben.

Punkte: Niklas Geske 30 Punkte und 6 Assists, Lars Kamp 22 Punkte und 6 Assists, Johannes Joos 15 Punkte und 7 Rebounds, Miki Servera 12 Punkte und 8 Rebounds, Noah Dickerson 6 Punkte und 9 Rebounds, Marius Behr 5 Punkte, Kilian Dietz 4 Punkte, Elijah Allen 3 Punkte, Niklas Bilski, Gabriel Jung, Lasse Bungart, Ben Böther

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